Easyjet startet optimistischer ins neue Geschäftsjahr

Carolyn McCall
Carolyn McCall, abtretende EasyJet-CEO.

Easyjet-CEO Carolyn McCall.

London – Der britische Billigflieger Easyjet hat von höheren Gepäckgebühren profitiert und seine Umsätze deutlich gesteigert. Die Einnahmen erhöhten sich im ersten Geschäftsquartal, das bis Ende Dezember 2011 lief, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,7 Prozent auf 763 Millionen Pfund (915 Mio Euro), wie Easyjet in Luton bei London berichtete.

Der Vergleich ist allerdings nur bedingt aussagekräftig, weil Ende 2010 ein Schneesturm den Weihnachtsflugverkehr vor allem in Grossbritannien lahmgelegt hatte. Easyjet hatte das Schneechaos allein 18 Millionen Pfund gekostet.

H1-Verlust von bis zu 160 Mio Pfund erwartet

Für die im März endende erste Hälfte des Geschäftsjahres 2011/2012 (30. September) rechnet Easyjet mit einem Verlust von 140 bis 160 Millionen Pfund. Im Vorjahreszeitraum waren als Vorsteuerverlust 153 Millionen Pfund aufgelaufen. Der Billigflieger macht sein Hauptgeschäft in den Sommermonaten.

Am Aktienmarkt kamen die Zahlen und der Ausblick gut an. Die Aktie legte zuletzt rund acht Prozent auf 437,7 Pence zu. Das ist der höchste Stand seit etwas mehr als einem Jahr. (awp/mc/ps)

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