Eni steigert Gewinn stärker als erwartet

Paolo Scaroni

Eni-CEO Paolo Scaroni.

Mailand – Der italienische Energiekonzern Eni hat seinen Gewinn trotz Produktionsausfällen in Libyen zum Jahresauftakt weiter gesteigert. Dank eines steigenden Ölpreises kletterte der bereinigte Überschuss um 21,6 Prozent auf 2,22 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Mailand mitteilte. Marktbeobachter hatten etwas weniger erwartet.

Wegen der anhaltenden Unruhen in Libyen ging die Produktion im ersten Quartal um 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zurück. Vorstandschef Paolo Scaroni sprach von einer günstigen Ölpreisentwicklung. Diese sowie eine stabile Finanzlage sorgten dafür, dass die Profitabilität und die Wachstumsaussichten für Eni positiv blieben, selbst wenn die Geschehnisse in Libyen nicht absehbar seien. (awp/mc/ss)

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