Euro-Schwäche treibt Fiat Chrysler an

Sergio Marchionne
Sergio Marchionne. (1952-2018) / (Foto: Fiat)

Sergio Marchionne, CEO Fiat Chrysler Automobiles. (Foto: Fiat)

Turin – Weniger Autos – mehr Umsatz und Gewinn: Bei Fiat Chrysler hat sich der schwache Euro im ersten Quartal kräftig ausgezahlt. Obwohl der Konzern etwas weniger Neuwagen als vor einem Jahr verkaufte, stieg der Umsatz um fast ein Fünftel auf 26,4 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich konnte Fiat Chrysler damit wieder einen Überschuss von 92 Millionen Euro einfahren – vor einem Jahr hatte der Konzern noch 173 Millionen Euro verloren.

Während das Europa-Geschäft das zweite Quartal hintereinander Gewinne ablieferte, musste der Konzern in Südamerika höhere Verluste verkraften. Grösster Umsatz- und Gewinnbringer ist weiterhin der US-Markt, wo vor allem die Pick-up-Trucks der Marke Ram und Jeep-Geländewagen begehrt sind. Die Ziele für dieses Jahr bestätigte Fiat Chrysler. Vor allem bei den Verkaufszahlen und dem Gewinn muss der Konzern dafür im Jahresverlauf aber noch zulegen. (awp/mc/ps)

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