ExxonMobil-Gewinn bricht wegen niedriger Ölpreise ein

Rex Tillerson
Rex Tillerson, ehemaliger US-Aussenminister.

Firmenchef Rex Tillerson.

Irving – Die niedrigen Ölpreise haben den Gewinn beim US-Branchenprimus ExxonMobil einbrechen lassen. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Nettogewinn im vierten Quartal um 21 Prozent auf 6,6 Milliarden Dollar (5,8 Mrd Euro), wie der nach Börsenwert weltgrösste Ölkonzern am Montag mitteilte. Je Aktie ergab sich ein Wert von 1,56 Dollar, was aber dennoch mehr war, als Analysten erwartet hatten.

Die Produktion von Öl und Gas ging im Schlussquartal um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück. Der Umsatz sank von 110,9 auf 87,3 Milliarden Dollar. Exxon gab zudem bekannt, seine Aktienrückkäufe im laufenden Quartal von zuletzt drei auf eine Milliarden Dollar zu reduzieren. Die Exxon-Aktie notierte vorbörslich leicht im Minus.

Der drastische Verfall der Ölpreise – seit Sommer sind sie um etwa 60 Prozent gefallen – macht der Branche zu schaffen. Am Freitag hatte Wettbewerber Chevron den niedrigsten Gewinn seit fünf Jahren gemeldet und angekündigt, die Investitionen zu drosseln. Auch ConocoPhillips und Shell verdienten deutlich weniger und kürzen ihre Ausgaben. (awp/mc/ps)

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