Fedex mit starkem Quartal

Frederick Smith

Fedex-CEO Frederick Smith.

Memphis – Der weltweit tätige Paketdienst Fedex hat seinen Gewinn im dritten Geschäftsquartal von Dezember bis Februar wegen des starken Weihnachtsgeschäfts mehr als verdoppelt. Unter dem Strich blieben 521 Millionen Dollar übrig, nach 231 Millionen Dollar ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Die 1,55 Dollar Gewinn je Aktie waren mehr als Analysten erwartet hatten, doch beim Ausblick blieb das Unternehmen etwas vorsichtiger als gedacht: Für das letzte Viertel des bis Ende Mai laufenden Geschäftsjahrs rechnet der Konkurrent von UPS und der Deutschen Post nun mit einer Bandbreite von 1,75 bis 2 Dollar Gewinn je Aktie. Analysten hatten erwartet, dass das Unternehmen die Gewinnprognose für das letzte Quartal auf gut 2 Dollar je Aktie anheben würde. Im frühen New Yorker Handel rutschte die Aktie um mehr als zwei Prozent auf 93,83 Dollar ab.

Weniger Pakete – mehr Ertrag
Zuletzt hatte die weltweit und in den USA stotternde Konjunktur dem Logistikunternehmen Sorge bereitet. Die Umsätze legten auch deswegen in allen Sparten des Konzerns zu, weil das Unternehmen mit Preisaufschlägen dem Anstieg der Spritpreise trotzte. In den USA erlöste die für den Konzern wichtige Expresssparte pro Paket rund neun Prozent mehr, während die Menge der verschickten Pakete um vier Prozent sank. Finanzchef Alan Graf kündigte Schritte im Heimatgeschäft an: «Wir prüfen Massnahmen, die Kapazitäten unseres US-Expressgeschäfts anzupassen und die Effizienz zu verbessern.» (awp/mc/ps)

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