GE ringt mit niedrigem Ölpreis und starkem Dollar

Jeff Immelt
GE-CEO Jeff Immelt tritt Ende Juli ab. (Foto: GE)

Jeff Immelt, CEO General Electric. (Foto: GE)

Fairfield – Die anhaltende Flaute in der Ölbranche und der starke Dollar haben den US-Grosskonzern General Electric (GE) zum Jahresende belastet. Zudem verlief der Start ins laufende Jahr holprig. Die ersten Wochen des Jahres seien besonders unberechenbar gewesen, sagte General-Electric-Chef Jeff Immelt in Fairfield. Er setzt aber darauf, dass es im laufenden Jahr genügend Wachstum gibt, von dem der Konzern profitieren kann und bestätigte deshalb die Prognosen für 2016.

Im vierten Quartal fiel der operative Gewinn um acht Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar. Der Umsatz im Industriegeschäft ging um ein Prozent auf 31,4 Milliarden Dollar zurück. Das Unternehmen, das zum Beispiel im Kraftwerksgeschäft, bei der Ausrüstung von Ölkonzernen oder in der Medizintechnik mit Siemens konkurriert, richtet sich zurzeit vor allem auf das Industriesparte aus.

Die Trennung vom einst so wichtigen Finanzsegment ist fast abgeschlossen und in der vergangenen Woche hatte der US-Konzern den Verkauf der Hausgerätesparte an den chinesischen Konzern Haier für 5,4 Milliarden Dollar bekanntgegeben. Am Aktienmarkt kamen die Zahlen und die vorsichtigen Aussagen zum Jahresstart nicht gut an. Das Papier gab vorbörslich leicht nach. (awp/mc/pg)

General Electric

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