GM und PSA Peugeot Citroen verbünden sich

GM und PSA Peugeot Citroen verbünden sich
GM-Konzernzentrale in Detroit.

Paris – General Motors schmiedet eine strategische Allianz mit dem angeschlagenen französischen Autobauer PSA Peugeot Citroën. Eine entsprechende Vereinbarung sei unterzeichnet, teilten die beiden Unternehmen am Mittwochabend nach Börsenschluss mit. General Motors werde im Zuge einer Kapitalerhöhung von PSA eine 7-Prozent-Beteiligung an dem französischen Konzern erwerben. Insgesamt will Peugeot Citroen durch die Ausgabe neuer Aktien eine Milliarde Euro einsammeln. Die Partner versprechen sich von ihrer Zusammenarbeit in fünf Jahren jährliche Synergien von zwei Milliarden US-Dollar (1,5 Mrd Euro).

Die Allianz basiere auf zwei Säulen: Zum einen der gemeinsamen Nutzung von Komponenten und Modulen sowie dem Aufbau eines weltweiten Einkaufs-Joint-Ventures, zum anderen der gemeinsamen Auslotung weiterer Kooperationsmöglichkeiten. Wörtlich heisst es in der Erklärung: «Die gemeinsame Nutzung von Fahrzeug-Plattformen bringt nicht nur weltweite Anwendungsmöglichkeiten mit sich, sondern erlaubt es beiden Partnern auch, insbesondere in Europa Fahrzeugprogramme in den nötigen Stückzahlen kosteneffizient umzusetzen.» (awp/mc/pg)

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