Globale Stahlproduktion steigt trotz Japan-Katastrophe

Stahl-Produktion

Brüssel – Die globale Stahlproduktion ist auch im März trotz der Japan-Katastrophe weiter gestiegen. Die Hütten stellten 129 Millionen Tonnen her, sieben Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Weltstahlverband am Mittwoch in Brüssel mitteilte. Bis auf Japan und die USA gab es auf allen wichtigen Märkten Zuwächse.

Die japanischen Unternehmen erschmolzen dagegen wegen der Produktionsausfälle nach der Naturkatastrophe und der anhaltenden Stromengpässe 2,7 Prozent weniger als im März 2010. In den ersten drei Monaten zusammen steht aber noch ein Plus von 4,4 Prozent in der Statistik. In den kommenden Monaten wird mit weiteren Rückgängen gerechnet, da die Produktion in vielen Werken noch nicht wieder voll läuft.

Stagnierende Produktion in Deutschland
In China, dem grössten Stahlland, legte die Produktion trotz der Versuche der chinesischen Regierung, die Konjunktur etwas abzukühlen, um weitere neun Prozent auf 59,4 Millionen Tonnen zu und damit etwa genauso viel wie in ganz Asien zusammen. In der EU gab es einen Zuwachs von vier Prozent, in Deutschland stagnierte die Produktion bei rund vier Millionen Tonnen auf dem hohen Vorjahresniveau. Weiterhin schwach blieb die Entwicklung in den USA – dort ging es sogar leicht nach unten. (awp/mc/ps)

Weltstahlverband

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