Hilti in den ersten acht Monaten von Corona-Auswirkungen gebremst

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(Foto: Hilti)

Schaan – Der Baugerätehersteller Hilti ist in den ersten acht Monaten des Jahres von den Auswirkungen der Corona-Pandemie ausgebremst worden und hat deutlich weniger Umsatz erzielt. Allerdings hätten sich die Zahlen seit Juni wieder erholt, teilte das Liechtensteiner Unternehmen am Freitag mit.

Der Gesamtumsatz sank von Januar bis August 2020 insgesamt um 12,3 Prozent auf 3,43 Milliarden Franken. Belastet wurden die Ergebnisse auch von der Aufwertung des Schweizer Frankens: In Lokalwährungen resultierte noch ein Umsatzrückgang um 7,3 Prozent. Der Gewinn ging im Vorjahresvergleich um 13,9 Prozent auf 314 Millionen Franken zurück.

Geschäft in Nordasien im Februar eingebrochen
Während der Jahresstart noch gut verlaufen war, sei es im Februar zu einem starken Einbruch des Geschäftsgangs in Nordasien gekommen. Ab Mitte März habe sich in allen Märkten ein deutlicher Abwärtstrend gezeigt. Nach dem Tiefpunkt im zweiten Quartal habe dann eine schrittweise Erholung eingesetzt.

Die regionalen Umsatzentwicklungen standen in „unmittelbarem Zusammenhang mit der Intensität des Lockdowns“, schreibt Hilti. So sei die Baubranche im Mittelmeerraum oder einigen asiatischen Märkten wie Indien und Singapur mit massiven Einschränkungen konfrontiert gewesen. Dagegen seien die Umsätze in Nordasien, Nordamerika und dem restlichen Europa weniger stark gesunken, da dort die Bauaktivitäten weitestgehend fortgeführt werden konnten.

„Verhalten positiv“
Mit der seit Juni „Schritt für Schritt“ verlaufenden Erholung komme Hilti aber besser als ursprünglich befürchtet durch die Krise, schreibt das Unternehmen. „Dies stimmt uns verhalten positiv, wenn auch die Krise mitnichten vorbei ist und die Unsicherheit hoch bleibt“, wird CEO Christoph Loos zitiert.

Für das Gesamtjahr rechnet die Gruppe nun noch mit einem Umsatzrückgang von etwa 5 Prozent in Lokalwährungen und 10 Prozent in Schweizer Franken. (awp/mc/pg)

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