Hilti: Umsatz nach 8 Monaten leicht gestiegen

Hilti-CEO Bo Risberg.

Schaan – Der Baumaschinenhersteller Hilti hat den Umsatz, vor allem in Lokalwährungen, weiter steigern können. In den ersten acht Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2011 stieg der Umsatz in CHF jedoch nur leicht an, während sich der Reingewinn vor allem infolge des starken Frankens deutlich verringerte.

In den Monaten Januar bis August stieg der Umsatz um 1,0% auf 2,60 Mrd CHF. In Lokalwährungen (LW) lag das Plus bei 15%, wie der Liechtensteiner Konzern am Donnerstag mitteilte. Das Betriebsergebnis verringerte sich indes um 24% auf 127 Mio CHF. Unter dem Strich verblieb ein mehr als halbierter Reingewinn von 25 Mio CHF.

Frankenstärke belastet
Die Profitabilität habe stark unter den negativen Währungseinflüssen gelitten, heisst es weiter. Die Währungseffekte belasteten das Betriebsergebnis mit rund 42 Mio CHF und den Reingewinn mit rund 78 Mio. In LW habe hingegen in allen Regionen Wachstum verzeichnet werden können. So betrug der Zuwachs in Europa in 12%, in CHF jedoch lediglich 1%. Die Situation in dieser Region präsentiere sich immer noch sehr unterschiedlich. Positiv entwickeln sich vor allem Mittel- und Nordeuropa, während in Südeuropa Länder wie Griechenland, Spanien, Portugal und Italien weiterhin mit einer rückläufigen Wirtschaft zu kämpfen haben.

Deutliche Zuwächse in Osteuropa/Mittlerer Osten/Afrika
In Nordamerika resultierte, trotz der nach wie vor geringen Bauaktivitäten, ein Wachstum um 14% in LW (-6% in CHF). Am deutlichsten legte die Region Osteuropa/Mittlerer Osten/Afrika zu, die – bereinigt um die Integration von Vertriebspartnern – eine Steigerung von rund 21% (+20% in CHF) aufweisen kann. Lateinamerika folgt mit einem Zuwachs von 20% (+4%) und auch in der Region Asien/Pazifik hält der positive Trend mit einem Umsatzergebnis von +9% (-3%) weiter an.

Vorsichtig optimistischer Ausblick
Für die Zukunft gibt sich die Konzernspitze vorsichtig optimistisch. «Global betrachtet wird das wirtschaftliche Umfeld auch mittelfristig von Unsicherheit gekennzeichnet bleiben. Dennoch werden wir weiterhin in die Bereiche investieren, in denen wir nachhaltig profitables Wachstum generieren können und arbeiten gleichzeitig an der effizienteren Gestaltung unserer Unternehmensstrukturen. Damit sichern wir langfristig die finanzielle Stabilität und die positive Geschäftsentwicklung unseres Unternehmens», lässt sich CEO Bo Risberg in der Mitteilung zitieren. (awp/mc/ps)

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