Honeywell und DuPont droht EU-Bussgeld

Joaquín Almunia

EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia.

Brüssel – Den US-Konzernen Honeywell und Dupont droht wegen möglicher Absprachen bei einem Kältemittel für Auto-Klimaanlagen ein Bussgeld der EU-Wettbewerbshüter. Wie die EU-Kommission am Freitag in Brüssel mitteilte, leitete sie gegen die Unternehmen ein Kartellverfahren ein.

Den Wettbewerbshütern liegen nach eigenen Angaben Beschwerden vor, wonach Honeywell und DuPont «im Hinblick auf die Entwicklung der neuen Generation von Kältemitteln wettbewerbsfeindliche Vereinbarungen getroffen haben sollen», schrieb die EU-Kommission.

Bussen von bis zu 10% des Jahresumsatzes möglich
Absprachen zum Schaden von Konsumenten und Kunden sind in der EU streng verboten – auch wenn die Unternehmen ihren Sitz ausserhalb der Union haben. Falls die Kommission ihre Vorwürfe beweisen kann und eine förmliche Entscheidung fällt, drohen den Unternehmen hohe Bussgelder von bis zu 10 Prozent eines Jahresumsatzes. Üblicherweise wird dieser Rahmen aber nicht ausgeschöpft. (awp/mc/ps)

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