Insel der Schlangen: Biss zur Ankunft

Insel der Schlangen: Biss zur Ankunft

Auf Queimada Grande, vor der Küste Brasiliens, leben nur Giftschlangen. Und manchmal Vögel – aber nicht lange.

Der brasilianische Tierfotograf João Marcos Rosa hat das, was man starke Nerven nennt. Er ist im Amazonasbecken auf fünfzig Meter hohe Baumriesen geklettert, um Harpyien zu fotografieren. Sie zählen zu den grössten Greifvögeln der Erde. Er war in Kolumbien im Gebiet der FARC-Rebellen, um den letzten Andenbären nachzustellen. Und Rosa reiste zu den Berggorillas an der Grenze von Uganda zur Demokratischen Republik Kongo. Aber so etwas hat auch der abenteuererprobte Brasilianer noch nicht erlebt. „Es war eine der kompliziertesten Expeditionen, die ich je gemacht habe: eine 1,5 Kilometer lange Insel mitten im Atlantik, keine Süsswasserquelle, aber Tausende von Schlangen.“

Rosa kann sich dennoch glücklich schätzen, denn er ist einer der wenigen Menschen, die Queimada Grande betreten durften. Die Insel 32 Kilometer vor Brasiliens Südküste ist ein verbotener Ort, denn sie ist in der Regel ausschliesslich dem brasilianischen Militär und einigen Biologen vorbehalten.

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