Milliardengrenze geknackt: Smartphones gefragt wie nie zuvor

Smartphone
(Foto: Adam Radosavljevic - Fotolia.com)

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Framingham – Der Smartphone-Markt hat im vergangenen Jahr erstmals die Marke von einer Milliarde verkauften Geräten geknackt. Samsung hielt sich mit einem Anteil von 31,3 Prozent mit grossem Vorsprung auf Platz 1, wie die Marktforschungsfirma IDC errechnete. Das iPhone von Apple verteidigte demnach den zweiten Platz mit einem Marktanteil von 15,3 Prozent.

Um den dritten Rang kämpften der chinesische Anbieter Huawei und LG aus Südkorea mit jeweils 4,9 und 4,8 Prozent. Der weltgrösste PC-Hersteller Lenovo, der seine Smartphones bisher vor allem in China verkaufte, kam bereits damit auf 4,5 Prozent. Das Wachstum im Smartphone-Markt kommt derzeit hauptsächlich aus Wachstumsmärkten wie China oder Indien – und dort sind vor allem günstige Geräte gefragt. Damit erreichen chinesische Hersteller hohe Stückzahlen. Nokia taucht in den Top-5 der Smartphone-Hersteller nicht mehr auf.

Smartphones mit Marktanteil von 55 Prozent
Insgesamt seien im Jahr 2013 etwa 1,004 Milliarden Smartphones verkauft worden. Das sei ein Zuwachs von 38,4 Prozent gewesen. Die Computer-Telefone hätten damit gut 55 Prozent des gesamten Handy-Markts ausgemacht. Im Jahr davor lag dieser Anteil noch bei 41,7 Prozent. Insgesamt seien 1,82 Milliarden Mobiltelefone verkauft worden, ein Plus von 4,8 Prozent. Damit schrumpfte der Markt der einfachen Handys binnen eines Jahres um rund 200 Millionen Geräte.

Apple holt mit neuen iPhone-Modellen leicht auf
Im vierten Quartal konnte Apple dank der neuen Modelle iPhone 5s und 5c den Abstand zu Samsung etwas verringern. Die iPhones hielten laut IDC 17,9 Prozent des Marktes und die Geräte des Marktführers kamen auf 28,8 Prozent. Apple hatte im wichtigen Weihnachtsgeschäft den Rekordwert von 51 Millionen iPhones verkauft. Samsung kam laut den Marktforschern auf 82 Millionen Smartphones – die Südkoreaner nennen selbst keine Absatzzahlen mehr.

Samsung hält auch die Krone im gesamten Handy-Markt aus Smartphones und einfachen Modellen. Von dem Konzern kam IDC zufolge rund jedes vierte weltweit verkaufte Mobiltelefon. Dank der starken Position bei einfachen Handys stand Nokia auf Platz zwei mit 13,8 Prozent. Die 153,4 Millionen iPhones machten Apple zur Nummer drei auch im gesamten Handy-Markt mit einem Anteil von 8,4 Prozent. (awp/mc/pg)

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