MIT überspringt Cambridge und Harvard als weltbeste Universität

Massachussets Institute of Technology

Massachusetts Institute of Technology führt QS-Ranking an.

Cambridge – Cambridge ist wieder einmal das zu Hause der besten Universität der Welt. Doch ist es in diesem Jahr das Massachusetts Institute of Technology, das sich die Krone aufsetzen kann, und nicht die zweitplatzierte Cambridge University. Dies geht aus dem QS World University Ranking hervor.

Das in Cambridge und in Massachusetts angesiedelte Forschungshaus erlangte den ersten Platz vor allem durch die überlegene Zitierhäufigkeit und durch das Verhältnis von Studenten pro Fakultät. Zudem stieg die Anzahl internationaler Mitarbeiter in Forschung und Lehre an der Universität. Nachdem die benachbarte Harvard University in den Jahren von 2004 bis 2009 immer die Spitzenposition innehatte, fällt diese nun auf den dritten Platz. Im Vergleich dazu konnte sich MIT seit dem zehnten Platz in 2007 kontinuierlich nach oben steigern, schreibt QS in einer Mitteilung.

«Der Aufstiegt von MIT hängt mit der weltweiten Veränderung des Schwerpunkts von Wissenschaft und Technologie zusammen», sagt Ben Sowter, Forschungsleiter bei QS. «MIT perfektioniert ein Konzept, das nun von vielen vorreitenden Technologieunternehmen aus Asien verfolgt wird.»

http://youtu.be/RdxTOEMyI4c

ETH Zürich verbessert sich auf Platz 13
Neun der zehn besten Technologie-fokussierten Universitäten verbessern in diesem Jahr ihre Position, angeführt von MIT, Imperial College (6), Caltech (10) und ETH Zürich (13). Koreas KAIST (63) ist der grösste Aufsteiger in den Top 100, während die Hong Kong University of Science and Technology (33) und Singapurs Nanyang Technological University (47) ihren Aufstieg fortsetzen. Dabei wurden beide Hochschulen vor nur gerade einmal 21 Jahren gegründet.

Zunehmende Internationalisierung
Mit insgesamt 72 Ländern in den Top 700 sind so viele Nationen wie noch nie in den QS World University Rankings vertreten. Dieses ist vor allem Folge der zunehmenden Internationalisierung. Die Universitäten unter den ersten 100 haben im Durchschnitt 10% mehr internationale Studenten als in 2011. Dieses ist bisher der grösste, jährliche Anstieg seit Beginn des Rankings vor neun Jahren.

Sowter erläutert: «Der noch nie dagewesene Anstieg in internationaler Rekrutierung spiegelt den globalen Talentwettbewerb wieder. 120.000 mehr internationale Studenten wurden in diesem Jahr in den Top 500 Universitäten gelistet. Daraus folgernd liegt die weltweite Zahl nun bei über vier Millionen.» (QS/mc/pg)

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