Niedriger Ölpreis hilft Dow Chemical

Andrew Liveris
Andrew Liveris, scheidender DowDupont-Chairman.

Dow-CED Andrew Liveris.

Midland – Der US-Chemiekonzern Dow Chemical hat im Schlussquartal vom niedrigen Ölpreis profitiert. Dennoch ging der Gewinn im Jahresvergleich kräftig zurück. Wie der BASF-Konkurrent am Donnerstag in Midland mitteilte, sank der Gewinn im Berichtszeitraum insgesamt auf 734 (Vorjahr: 963) Millionen US-Dollar. Vor Sonderposten ergab sich aber eine unerwartet hohe Steigerung beim Gewinn je Aktie um 20 auf 85 Cent. Damit verdiente Dow deutlich mehr als von Analysten erwartet. Der Umsatz blieb mit 14,4 Milliarden Dollar (12,7 Mrd Euro) stabil. Im Geschäft mit der Landwirtschaft verzeichnete Dow das stärkste Wachstum mit neun Prozent.

Konzernchef Andrew Liveris verteidigte die breite Aufstellung des Konzerns. Diese habe sich in Zeiten starker Preis-Schwankungen bewährt. Der offensive Hedge-Fonds-Manager Daniel Loeb hatte den Druck auf Dow erhöht und eine Aufspaltung gefordert. Den Forderungen begegnet Liveris mit einem milliardenschweren Aktienrückkaufprogramm sowie gezielten Zu- und Verkäufen von Unternehmensteilen. (awp/mc/ps)

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