Norsk Hydro mit happigen Abschreibern

Svein Richard Brandtzæg

Norsk-Hydro-CEO Svein Richard.

Oslo – Der norwegische Aluminiumhersteller Norsk Hydro wird im vierten Quartal Abschreibungen in Höhe von 1,3 Milliarden Kronen (rund 170 Mio Euro) auf Geschäfte in Australien und Südeuropa vornehmen. Allein auf die Aluminium-Fabrik in Kurri Kurri in Australien entfielen dabei rund eine Milliarde Kronen, teilte der Konzern am Mittwoch in Oslo mit.

Darüber hinaus müssten wegen der Konjunkturschwäche auf Bausystem-Aktivitäten in Spanien, Portugal und Italien Abschreibungen in Höhe von rund 230 Millionen Kronen vorgenommen werden. Insbesondere in Südeuropa habe sich die Lage in einigen Märkten in den vergangenen Quartalen eingetrübt, erklärte Konzernchef Svein Richard. Die Aluminiumindustrie leide generell unter niedrigen Metallpreisen bei gleichzeitig hohen Rohmaterialkosten. Dies gehe auf Ungleichgewichte der Märkte zurück.

Auch Alcoa tief in roten Zahlen
Auch die US-Branchengrösse Alcoa hatte sich kürzlich enttäuscht von der Preisentwicklung in der Branche gezeigt, die das Unternehmen im Schlussquartal tief ins Minus drückten. Seinen Bericht für das vierte Quartal will Norsk Hydro am 16. Februar veröffentlichen. (awp/mc/ps)

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