PepsiCo setzt höhere Preise durch – Prognose angehoben

Indra Nooyi
Indra Nooyi, ehemalige CEO PepsiCo (bis 04.10.2018). (Foto: PepsiCo)

PepsiCo-Konzernchefin Indra Nooyi. (Foto: PepsiCo)

Purchase – Der weltgrösste Snackhersteller und Coca-Cola -Konkurrent PepsiCo geht mit Volldampf in den Jahresendspurt: Das dritte Quartal des Cola-Riesen ist besser als erwartet ausgefallen. Dabei zahlten sich vor allem Preiserhöhungen aus. Nun hat PepsiCo seine Prognose fürs Gesamtjahr angehoben. Statt um acht solle der bereinigte Gewinn je Aktie nun um neun Prozent zulegen, wie der Konzern am Donnerstag in Purchase mitteilte. Die Aktie legte vorbörslich zu.

Die Stärken des Herstellers von Marken wie Pepsi, Miranda, Quaker Oats oder Lay’s, fasste Konzernchefin Indra Nooyi so zusammen: „Wir haben starke Marken, sind breit aufgestellt und haben uns in unseren Märkten gut geschlagen“. PepsiCo hatte auch Kosten eingespart, um den Gewinn zu verbessern und damit auch umtriebige Investoren wie Nelson Peltz zufrieden zu stellen. Dieser fordert seit geraumer Zeit, dass der Konzern in zwei Teile gespalten wird und Getränke und Snacks getrennte Wege gehen. Dagegen wehrt sich das PepsiCo-Management.

Q3-Umsatz um 2% auf 17,2 Mrd gesteigert
Im dritten Quartal stieg der Gewinn mit Hilfe der Preiserhöhungen um 5 Prozent auf 2 Milliarden US-Dollar. Je Aktie und bereinigt um Sondereffekte erzielte der Konzern 1,36 Dollar, was spürbar mehr war als die von Analysten erwarteten 1,29 Dollar. Der Umsatz verbesserte sich um zwei Prozent auf 17,2 Milliarden Dollar. (awp/mc/ps)

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