Peugeot: Japan-Probleme bremsen

Phillipe Varin

Phillipe Varin, CEO PSA Peugeot Citroen.

Paris – Wegen steigender Rohstoffkosten und Produktionsausfällen in Japan hat Europas zweitgrösster Autobauer PSA Peugeot Citroën die Gewinnprognose der Autosparte für das zweite Halbjahr zurückgeschraubt. Das erste Halbjahr schloss der Konzern mit einem Umsatzanstieg um 9,7 Prozent auf 31,1 Milliarden Euro ab. Der Gewinn legte um 18,5 Prozent auf 806 Millionen Euro zu.

Die Gewinnprognose für die Autosparte im zweiten Halbjahr 2011 reduzierte das Unternehmen um 300 Millionen Euro. Im gesamten Vorjahr hatte PSA im Autogeschäft 621 Millionen Euro verdient und angekündigt, dieses Ergebnis im laufenden Jahr zu übertreffen. Konzernweit peilt PSA 2011 ein Ergebnis über Vorjahresniveau an. Die Börse reagierte negativ: Die Aktie verlor bis zum Mittag fast 9 Prozent.

1,8 Mio. Fahrzeuge verkauft
Insgesamt setzte der Konzern in den ersten sechs Monaten weltweit 1,8 Millionen Fahrzeuge ab. Vor allem ausserhalb Europas legten die Verkäufe zu. Neben den Marken Peugeot und Citroën gehören der Automobilzulieferer Faurecia, das Logistikunternehmen Gefco sowie Finanzdienstleistungen zum Konzern. (awp/mc/pg)

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