Wahl von der Leyens zur EU-Kommissionspräsidentin: Politgeschacher oder historische Wende?

Wahl von der Leyens zur EU-Kommissionspräsidentin: Politgeschacher oder historische Wende?
EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. (Foto: © European Union, 2019)

Mit Ursula von der Leyen gibt es zum ersten Mal eine Frau an der Spitze der Kommission. Ihre Wahl war sehr knapp, auch weil sie an den Europawahlen nicht als Kandidatin antrat und erst durch Macron, der keinen der offiziellen Kandidaten unterstützen wollte, ins Spiel gebracht wurde.

Was heisst das für die Zukunft der EU, für die Forderung nach mehr Demokratie? Wie ist Ihre Meinung?

Spiegel Online: Grosser Moment, kleines Karo
Dass Deutschland erstmals seit Walter Hallstein die Kommissionschefin stellt, das ist eine wirklich gute Nachricht. Für Europa, weil Ursula von der Leyen ohne Zweifel eine überzeugte Europäerin ist.
Und für Deutschland, weil die unglücklich agierende Verteidigungsministerin hier einfach im falschen Amt war. Europa passt besser zu ihr, ihre Story könnte sogar neue Identifikation mit der EU schaffen.
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NZZ: Ursula von der Leyen muss den Politikstil ändern, wenn sie als Kommissionspräsidentin Erfolg haben will
Es hätte durchaus gute Gründe gegeben, von der Leyen nicht zu wählen. Ihr Leistungsausweis als deutsche Verteidigungsministerin spricht nicht für sie. Die Bundeswehr befindet sich in einem lamentablen Zustand, und die Remedur, die von der Leyen mithilfe einer Armee von Beratern verschrieb, wuchs sich zum separaten Skandal aus.
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