Romney setzt sich in New Hampshire souverän durch

Mitt Romney

Mitt Romney lässt seine Gegner weit hinter sich.

Concord – Mitt Romney hat die zweite Vorwahl der Republikaner im US-Bundesstaat New Hampshire wie erwartet zu seinen Gunsten entschieden. Nach Auszählung von 85 Prozent der Stimmen sicherte er sich eine deutliche Mehrheit von 39 Prozent. Ron Paul konnte auf dem zweiten Platz 23 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen.

Jon Huntsman – der Ex-Gouverneur von Utah und ehemaliger US-Botschafter in China – schaffte es mit 17 Prozent auf Platz 3. Newt Gingrich kam auf 10 Prozent, während Rick Santorum, der in Iowa noch überrascht hatte, lediglich 9 Prozent der Stimmen erreichte.

Huntsman hatte die Vorwahl in Iowa ausgelassen und die Wähler in New Hampshire stärker umworben als jeder andere Kandidat. Er selber sieht den dritten Platz als Basis, um seinen Wahlkampf fortsetzen zu können.

Durchmarsch von Romney?
Der Erfolg von Mitt Romney lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Auch wenn New Hampshire für den ehemaligen Gouverneur im benachbarten Massachusetts praktisch ein Heimspiel war, scheint die Kandidatenkür bereits nach zwei Vorwahlen gelaufen. Romney ist in der eigenen Partei nicht unumstritten und die Vorwahlen bieten zahlreiche Möglichkeiten, sich selbst zu diskreditieren – dennoch dürfte das Duell um die Präsidentschaft im November Obama vs. Romney heissen.

Im Vergleich mit dem Amtsinhaber verkürzte Romney den Abstand laut einer Reuters/Ipsos-Umfrage um um drei Prozentpunkte, 43 Prozent der Amerikaner würden dem Republikaner ihre Stimme geben. Damit liegt er nur noch fünf Punkte hinter Obama. (mc/pg)

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