Sanofi-Aventis erwartet 2011 Gewinnrückgang

Chris Viehbacher
Christopher Viehbacher, ehemaliger CEO Sanofi.

Sanofi-Aventis-CEO Chris Viehbacher.

Paris – Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis stellt sich wegen zunehmender Konkurrenz für wichtige Medikamente auf schwierigere Zeiten ein. Das Ergebnis pro Aktie vor Sonderposten werde 2011 zu konstanten Wechselkursen fünf bis zehn Prozent niedriger als im Vorjahr ausfallen, teilte Sanofi-Aventis am Mittwoch am Firmensitz in Paris mit.

Beim Ausblick unberücksichtigt bleibe die mögliche Übernahme des US-amerikanischen Biotech-Unternehmens Genzyme, hiess es in der Mitteilung weiter. 2010 konnten die Franzosen auch dank Kosteneinsparungen in Milliardenhöhe den Überschuss noch um knapp sieben Prozent auf 9,21 Milliarden Euro steigern.

Umsatz um 3,7 Prozent gestiegen
Das Ergebnis pro Aktie vor Sonderposten erhöhte sich um 6,8 Prozent auf 7,06 Euro. Angetrieben von der Nachfrage nach seinem wichtigsten Medikament Lantus zur Behandlung von Blutzucker und der starken Nachfrage aus den Schwellenländern verbesserte sich der Umsatz um 3,7 Prozent auf 30,38 Milliarden Euro. (awp/mc/ss)

Sanofi-Aventis

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