Sanofi-Aventis: Fallen in Europa bis zu 700 Jobs weg?

Chris Viehbacher
Christopher Viehbacher, ehemaliger CEO Sanofi.

Sanofi-CEO Chris Viehbacher.

Paris – Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis will einem Pressebericht zufolge im Zuge des Umbaus seines Europa-Geschäfts bis zu 700 Arbeitsplätze abbauen. Dies sei Bestandteil eines 2009 aufgesetzten strategischen Plans, zitierte die französische Zeitung „La Tribune“ am Dienstag Gewerkschaftskreise.

Eine Sprecherin bestätigte, dass es im Rahmen des Anfang des Jahres gestarteten Umbaus Personalstreichungen geben werde, der Umfang sei aber noch nicht klar. Die Aktivitäten in der Benelux-Region würden im Zuge des Projekts zusammengefasst, schreibt das Blatt. Auch die Schweiz, Österreich, Deutschland, Spanien, Portugal, Ungarn, die Niederlande, Tschechien und Grossbritannien seien von der Reorganisation betroffen. Von aktuell 30 europäischen Tochtergesellschaften blieben noch 10 übrig, hiess es.

Verschlankung der Ländervertretungen

Dem widersprach die Unternehmenssprecherin. Ihr zufolge bleiben Repräsentanzen in jedem Land bestehen. Diese sollen aber verschlankt werden. Zudem werden übergreifende Arbeitsbereiche wie Finanzen und Personal künftig in acht Organisationen für jeweils mehrere Länder zusammengefasst, vier Länder bleiben dagegen komplett eigenständig. Das Umbauprogramm soll Ende des Jahres abgeschlossen werden. Insgesamt arbeiteten bei Sanofi in der Region Europa im vergangenen Jahr etwa 17.500 Mitarbeiter. (awp/mc/upd/ps)

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