So funktioniert die Präsidentschaftswahl in den USA

So funktioniert die Präsidentschaftswahl in den USA
Joe Biden, "President Elect", und US-Präsident Donald Trump.

Hamburg – Am Dienstag, den 03. November 2020 findet die Präsidentschaftswahl in den USA statt. Für die Republikaner kandidiert erneut Donald Trump, Joe Biden tritt für die Demokraten an. Die Statista-Infografik zeigt, wie die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten abläuft.

Am „Election Day“ wählen die wahlberechtigten US-Bürgerinnen und -bürger zunächst die Wahlmänner und -frauen, die in das Electoral College einziehen sollen. Zurzeit sind laut dem Redaktionsnetzwerk Deutschland rund 219 Millionen Staatsbürger in den USA wahlberechtigt. Wählen dürfen grundsätzlich alle nicht vorbestraften US-Bürgerinnen und -bürger ab 18 Jahren, die sich für die Wahl registriert haben.

Je nach Grösse des Bundesstaats können die Wahlberechtigten unterschiedlich viele Wahlleute wählen. Grössere Bundesstaaten sind besonders wichtig für einen Wahlsieg: Überwiegen die Wahlleute einer Partei in einem Bundesstaat, dann gewinnt der Präsidentschaftskandidat alle Wahlleute dieses Staates. Nur in 24 Bundesstaaten sind die Wahlleute frei in ihrer Entscheidung und können entgegen der “popular vote”, also der Mehrheit in ihrem Bundesstaat, abstimmen. In der Praxis passiert das aber nur sehr selten.

Am 14. Dezember wählen die Wahlmänner und -frauen den Präsidenten und den Vizepräsidenten. Die Auszählung der Stimmen des Electoral Colleges dauert mehrere Wochen, sodass das offizielle Wahlergebnis offiziell erst am 6. Januar 2021 verkündet wird. Am 20. Januar 2021, dem „Inauguration Day“, erfolgt die Amtseinführung des Präsidenten in Washington, D. C..

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