Starker Dollar bremst Wachstum von Procter & Gamble

David Taylor
Procter & Gamble-CEO David Taylor. (Foto: P&G)

Cincinnati – Der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble ist im dritten Geschäftsquartal stärker gewachsen als erwartet. Der Umsatz stieg in den Monaten Januar bis März im Jahresvergleich um 1 Prozent auf 16,5 Milliarden US-Dollar, wie das US-Unternehmen am Dienstag in Cincinnati mitteilte. Negative Währungseffekte belasteten dabei das Wachstum. Organisch – sprich bereinigt um Zu- oder Verkäufe sowie Währungseffekte – betrug das Plus 5 Prozent. Analysten hatten mit weniger Umsatz gerechnet.

Dabei profitierte der Konzern von guten Geschäften mit Produkten für die Haar- und Hautpflege. Hier stiegen die Erlöse um 4 Prozent, organisch lag das Wachstum sogar bei 9 Prozent. Gut liefen dabei neu auf den Markt gebrachte Premium-Produkte. Zudem konnte Procter & Gamble Preiserhöhungen durchsetzen. Auch bei Wasch- und Reinigungsmitteln konnte der Konzern organisch dank neuer, höherpreisiger Produkte um 7 Prozent zulegen.

Der Nettogewinn erhöhte sich um 9 Prozent auf 2,75 Milliarden Dollar. Das Kern-Ergebnis je Aktie legte um 6 Prozent auf 1,06 Dollar zu, was ebenfalls über der Analystenprognose lag.

Ausblick optimistsicher
Für das Gesamtjahr zeigte sich Procter & Gamble etwas optimistischer. Das Unternehmen erwartet nun ein organisches Wachstum von „soliden“ 4 Prozent, nachdem der Hersteller von Marken wie Ariel, Pantene, Swiffer oder Pampers von 2 bis 4 Prozent ausgegangen war. Negative Währungseffekte dürften das Wachstum mit 3 bis 5 Prozent belasten, weswegen Procter & Gamble insgesamt mit einem Umsatz auf Vorjahreshöhe beziehungsweise einem leichten Plus von 1 Prozent rechnet. Die Ergebnisprognose wurde bekräftigt. (awp/mc/ps)

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