Suppenimperium Campbell streicht 770 Stellen

Campbell Soup

Von Andy Warhol zur Kunstform erhoben: Installation mit Campbell-Dosen im New Yorker MOMA-Museum.

Camden – Die US-Suppenfirma Campbell setzt den Rotstift an. Rund 770 Stellen sollen weltweit wegfallen, wie das Unternehmen am späten Dienstag mitteilte. Alleine 130 Arbeitsplätze werden demnach in der Zentrale in Camden im US-Bundesstaat New Jersey gestrichen. Aus Russland zieht sich Campbell ganz zurück; hier verlieren 50 Mitarbeiter ihren Job.

«Campbell’s» ist die wohl berühmteste Suppenmarke der Welt. Es gibt die Dosen mit dem weiss-roten Schriftzug in 120 Ländern. Andy Warhol hat ihnen sogar in der Kunstwelt ein Denkmal gesetzt. Zuletzt stagnierte aber der Umsatz des Unternehmens. Campbell beschäftigt nach letztem Stand insgesamt rund 18 400 Menschen. Zum Konzern gehören mittlerweile mehr als ein Dutzend Marken, in Deutschland etwa «Erasco». Die Stellenstreichungen betreffen jedoch nach Angaben des Unternehmens vor allem die Vereinigten Staaten, Russland und Australien. Im US-Bundessstaat Michigan wird ein komplettes Werk dichtgemacht. (awp/mc/ps)

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