Telekom-Chef rechnet weiter mit Verkauf der US-Tochter

René Obermann
René Obermann, ehemaliger Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom.

René Obermann, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom.

München – Trotz der Klage des US-Justizministeriums rechnet Telekom-Vorstandschef René Obermann einem Pressebericht zufolge weiterhin mit einem Verkauf der Tochter T-Mobile USA an den US-Telekommunikationskonzerns AT&T. «Wir haben von Anfang an gesagt, dass es ein langes Genehmigungsverfahren wird», zitiert das Nachrichtenmagazin «Focus» eine interne Stellungnahme des Konzernchefs.

«Zu erwarten, dass im Laufe eines solchen Prozesses immer alle einer Meinung seien, das ist einfach unrealistisch», betonte Obermann. «Wir sind noch im Zeitplan.» Obermann setzt nun darauf, in Verhandlungen mit der US-Regierung eine Einigung zu erzielen und den Verkauf so zu retten. «Jetzt hilft kein Lamentieren. Die Behörde hat signalisiert, dass sie zu Verhandlungen bereit ist.» Das US-Justizministerium hatte am Mittwoch Klage gegen den geplanten 39 Milliarden-Dollar-Deal erhoben, den Obermann und AT&T-Chef Randall Stephenson im März vereinbart hatten. (awp/mc/ps)

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