ThyssenKrupp: Edelstahlsparte wohl mehr wert als erwartet

Heinrich Hiesinger
Heinrich Hiesinger, ehemaliger Vorstandsvorsitzender Thyssenkrupp.

Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender ThyssenKrupp.

Frankfurt am Main – Die Edelstahlsparte des Industriegüterkonzerns ThyssenKrupp könnte laut Kreisen mehr wert sein, als bisher gedacht. Wie die Nachrichtenagentur «Bloomberg» am Montagabend unter Berufung auf zwei mit den Vorgängen vertraute Personen berichtete, dürfte die Sparte mit bis zu vier Milliarden Euro bewertet werden.

Die Aktien legten vorbörslich leicht um 0,27 Prozent auf 35,02 Euro zu. Wie ein Börsianer sagte, sei am Markt bislang von rund drei Milliarden Euro ausgegangen worden. Den Kreisen zufolge wurden die Citigroup und die Deutsche Bank mit Planungen zum Verkauf der Sparte beauftragt. Das Unternehmen gab auf Anfrage der Agentur keinen Kommentar dazu ab. Laut früheren Angaben ist es das Ziel von ThyssenKrupp, die Trennungspläne bis zum Ende des kommenden Geschäftsjahres 2011/2012 (Ende September) abzuschliessen. (awp/mc/ps)

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