Transocean hält an BP als Kunden fest

Steven Newman

Steven Newman, CEO Transocean.

Houston – Die Transocean Ltd hat vor möglichen negativen finanziellen Auswirkungen gewarnt, sollte sich die Verbindung zur britischen BP auflösen. Nach Angaben von Transocean vom Montagabend kostete der Untergang der Bohrplattform «Deepwater Horizon» das Unternehmen im vergangenen Jahr 137 Mio USD.

Die auch an der SIX Swiss Exchange kotierte Transocean schreibt in der Mitteilung, «der Verlust eines signifikanten Kunden oder eine Auseinandersetzung, die zu dessen Verlust führe, könnte einen materiell ungünstigen Einfluss auf das Ergebnis haben». Der britischen Ölkonzern BP, der die gesunkene Plattform «Deepwater Horizon» von Transocean geleast hatte, war im vergangenen Jahr 2010 der wichtigste Kunde für Transocean und trug nach Unternehmensangaben 10% zum Umsatz bei. Die gegenwärtige Vereinbarung beider Gesellschaften haben ein Volumen von 2,9 Mio USD, wie es heisst. (awp/mc/ps)

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