US-Einzelhandelsumsätze steigen deutlich stärker als erwartet

Wal-Mart
Einkaufen in einer Walmart-Filiale in den USA.

Amerikanische Konsumenten im Juli mit deutlich höheren Ausgaben.

Washington – Die US-Einzelhandelsumsätze sind im Juli deutlich stärker als erwartet gestiegen. Im Monatsvergleich seien die Umsätze um 0,8 Prozent geklettert, teilte das US-Handelsministerium mit. Volkswirte hatten lediglich einen Anstieg um 0,3 Prozent prognostiziert. Im Vormonat waren die Umsätze noch um revidierte 0,7 Prozent (zunächst minus 0,5 Prozent) gefallen.

Ohne die schwankungsanfälligen Autoverkäufe stiegen die Umsätze im Juli um revidierte 0,8 Prozent. Hier war ein unveränderter Wert erwartet worden. Im Vormonat waren sie noch um 0,4 Prozent (zunächst 0,8 Prozent) gesunken.

US-Erzeugerpreise steigen im Juli überraschend stark
Auch die Erzeugerpreise im Juli überraschend deutlich gestiegen. Im Monatsvergleich sei das Preisniveau um 0,3 Prozent geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium mit. Dies war der zweite Anstieg in Folge, nachdem die Erzeugerpreise zuvor vier Monate gesunken waren. Volkswirte hatten für Juli einen Zuwachs um 0,2 Prozent erwartet. Die Jahresrate schwächte sich den Angaben zufolge von 0,7 Prozent im Vormonat auf 0,5 Prozent ab.

Ohne Berücksichtigung von Lebensmitteln und Energie (Kernindex) stiegen die Erzeugerpreise im Juli laut US-Regierung um 0,4 Prozent und damit doppelt so stark wie von Ökonomen erwartet. Im Jahresvergleich fiel die Kernrate von 2,6 auf 2,5 Prozent.

Lagerbestände steigen weniger als erwartet
Die Lagerbestände der Unternehmen sind im Juni weniger als erwartet gestiegen. Im Monatsvergleich kletterten die Bestände um 0,1 Prozent. Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 0,2 Prozent gerechnet. Im Mai waren die Lagerbestände noch um 0,3 Prozent zum Vormonat gestiegen. Die Umsätze der Unternehmen fielen im Juni auf Monatssicht um 1,1 Prozent. Das Verhältnis von Beständen zu Erlösen – ein Indikator für die Nachfrage – stieg von 1,27 im Vormonat auf 1,29. (awp/mc/pg)

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