US-Handelsbilanz-Defizit weitet sich überraschend aus

Konjunktur USA

Washington – Das Defizit in der US-Handelsbilanz hat sich im November überraschend und deutlich ausgeweitet. Im Monatsvergleich stieg der Fehlbetrag von 42,1 Milliarden im Vormonat auf 48,7 Milliarden US-Dollar, wie das Handelsministerium mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit April 2012.

Volkswirte hatten lediglich mit einem Defizit von 41,3 Milliarden Dollar gerechnet. Der Fehlbetrag vom Oktober wurde von ursprünglich 42,2 Milliarden auf 42,1 Milliarden Dollar korrigiert. Die Importe legten im November um 3,8 Prozent auf 231,3 Milliarden Dollar zu. Vor allem die Einfuhren von Autos haben deutlich zugelegt. Die Exporte stiegen lediglich um 1,0 Prozent auf 182,6 Milliarden Dollar.

Einfuhrpreise leicht rückläufig
Die Einfuhrpreise sind im Dezember leicht gefallen. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Preise für Importgüter um 0,1 Prozent, wie die US-Regierung am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten indes einen Anstieg um 0,1 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Einfuhrpreise um revidiert 0,8 (zunächst 0,9) Prozent gesunken. Im Jahresvergleich gab das Preisniveau im Dezember wie im Vormonat um 1,5 Prozent nach. (awp/mc/pg)

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