US-Pharmakonzern Johnson & Johnson wird nach gutem Quartal optimistischer

US-Pharmakonzern Johnson & Johnson wird nach gutem Quartal optimistischer
Johnson & Johnson-CEO Alex Gorsky

New Brunswick – Der US-Pharma- und Medizintechnikkonzern Johnson & Johnson wird nach einem besser als erwartet verlaufenen dritten Quartal optimistischer für das Gesamtjahr. Rechnete das Unternehmen für 2020 bislang mit einem Umsatz von 79,9 bis 81,4 Milliarden US-Dollar (rund 67,6 bis 68,9 Milliarden Euro), erwartet es nun Erlöse zwischen 81,2 und 82,0 Milliarden Dollar, wie Johnson & Johnson am Dienstag in New Brunswick (US-Bundestaat New Jersey) mitteilte.

Auch der bereinigte Gewinn je Aktie soll mit 7,95 bis 8,05 Dollar höher ausfallen als bislang angenommen. Zuvor war der Konzern von 7,75 bis 7,95 Dollar je Anteilsschein ausgegangen.

Im dritten Jahresviertel profitierte Johnson & Johnson von einem anhaltend guten Pharmageschäft, in dem sich die Krebsmedikamente Darzalex und Imbruvica sowie der Entzündungshemmer Stelara als Wachstumstreiber erwiesen. Auch im Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten konnte das Unternehmen zulegen. Zudem sei die Erholung in der Medizintechnik besser als angenommen verlaufen, sagte Konzernchef Alex Gorsky, der sich trotz der negativen Folgen der Covid-19-Pandemie entsprechend zufrieden zeigte.

Konzernweit stiegen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,7 Prozent auf 21,08 Milliarden Dollar und übertrafen damit die Erwartungen der Analysten. Den Nettogewinn konnte Johnson & Johnson mit 3,55 Milliarden Dollar etwas mehr als verdoppeln. Im vergangenen Jahr hatten allerdings milliardenschwere Kosten für Rechtsstreitigkeiten auf den Gewinn gedrückt. Die Johnson & Johnson-Aktie lag im vorbörslichen New Yorker Handel dennoch rund 1,2 Prozent im Minus. (awp/mc/ps)

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