USA: Beschäftigten-Zahl steigt deutlich stärker als erwartet

Freiheitsstatue New York

Washington – In den USA ist die Beschäftigung des Privatsektors im August deutlich stärker als erwartet gestiegen. Im Monatsvergleich sei die Zahl der Beschäftigten um 201.000 geklettert, teilte der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) am Donnerstag mit.

Volkswirte hatten nur mit einem Zuwachs um 140.000 Beschäftigte gerechnet. Zudem wurde der Anstieg im Vormonat von zunächst 163.000 auf 173.000 nach oben revidiert. Die offiziellen Arbeitsmarktdaten wird das US-Arbeitsministerium am Freitag veröffentlichen. Die ADP-Daten gelten als Indikator hierfür.

Anträge auf Arbeitslosenunterstützung sinken überraschend stark
Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche unerwartet stark gesunken ist. Im Vergleich zur Vorwoche sei die Zahl um 12.000 auf 365.000 Anträge zurückgegangen, teilte das US-Arbeitsministerium mit. Volkswirte hatten mit 370.000 Anträgen gerechnet. Der Vorwochenwert wurde von 374.000 auf 377.000 Anträge nach oben revidiert. Im aussagekräftigeren Vier-Wochen-Schnitt stieg die Zahl den Angaben zufolge um 250 auf 371.250 Anträge.

ISM-Index Dienste steigt auf höchsten Stand seit Mai
Ausserdem hat sich die Stimmung der Dienstleister im August spürbar aufgehellt. Der entsprechende Index stieg von 52,6 Punkten im Vormonat auf 53,7 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM) mitteilte. Das ist der höchste Stand seit Mai. Volkswirte hatten indes mit einem leichten Rückgang auf 52,5 Punkte gerechnet. Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen.  (awp/mc/pg)

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