USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fallen minimal

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fallen minimal
Arbeitslose beim Eintragen auf einem Arbeitsamt in den USA.

Arbeitslose beim Eintragen auf einem Arbeitsamt in den USA.

Washington – In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche wie erwartet leicht gesunken. Im Vergleich zur Vorwoche fielen sie um 2000 auf 326’000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte.

Bankvolkswirte hatten mit 328’000 Anträgen gerechnet. Der Wert der Vorwoche wurde allerdings von 330 000 auf 328 000 nach unten revidiert. Im aussagekräftigeren Vierwochenschnitt fiel die Zahl um 13 500 auf 335 000 Anträge.

Inflation steigt wie erwartet
Derweil ist in den USA die Inflation im Dezember wie erwartet gestiegen. Die Jahresrate der Teuerung habe von 1,2 Prozent im Vormonat auf 1,5 Prozent zugelegt, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten damit gerechnet. Die Inflation ist damit den dritten Monat in Folge gestiegen, bleibt aber weiter auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Im Juli hatte die Jahresrate noch bei 2,0 Prozent gelegen.

Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise im Dezember laut Ministerium um 0,3 Prozent. Auch dies war von Analysten erwartet worden. Die jährliche Kerninflationsrate (ohne Energie und Lebensmittel) verharrte bei 1,7 Prozent.

Philly-Fed-Index legt leicht zu
In den USA hat sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia zu Jahresbeginn leicht aufgehellt. Der entsprechende Index der regionalen Notenbank (Philly-Fed-Index) stieg im Januar um drei Punkte auf 9,4 Zähler, wie die Notenbank am Donnerstag mitteilte. Volkswirte hatten zwar einen etwas niedrigeren Indexstand erwartet. Allerdings wurde der Vormonatswert von 7,0 auf 6,4 Prozent nach unten revidiert. Damit lag der Zuwachs im Rahmen der Erwartungen.

Der Philly-Fed-Index misst die wirtschaftliche Aktivität in der Region Philadelphia. Ein Wert über null Punkten deutet auf eine Expansion der Wirtschaftsaktivität hin, ein Wert unter null signalisiert einen Rückgang.

NAHB-Wohnungsmarktindex sinkt überraschend
Die Stimmung am US-Häusermarkt hat sich im Januar überraschend eingetrübt. Der NAHB-Hausmarktindex sank von revidierten 57 (zunächst 58) Punkten im Vormonat auf 56 Punkte, wie die National Association of Home Builders am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten einen unveränderten Wert erwartet.

Der NAHB-Index ist ein Stimmungsbarometer der nationalen Organisation der Wohnungsbauunternehmen. In einer monatlichen Umfrage werden die aktuelle Lage und die Erwartungen der Branche abgefragt. Werte über 50 Punkten signalisieren, dass die Mehrheit der Häuserbauer die Bedingungen positiv beurteilt. (awp/mc/ps)

 

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