USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gefallen

Konjunktur USA

Washington – In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche gefallen. Im Vergleich zur Vorwoche sanken sie um 6000 auf 312 000, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Ökonomen hatten mit 313 000 Anträgen gerechnet. Der Wert der Woche zum 7. Juni wurde allerdings um 1000 auf 318 000 nach oben gesetzt. Im aussagekräftigeren Vierwochenschnitt fielen die Anträge um 3750 auf 311 750.

Frühindikatoren steigen etwas schwächer als erwartet
Der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren ist im Mai nicht ganz so stark wie erwartet gestiegen. Zum Vormonat erhöhte er sich um 0,5 Prozent, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet. Der Zuwachs im Vormonat wurde zudem von 0,4 auf 0,3 Prozent nach unten korrigiert. Der Sammelindex setzt sich aus zehn Frühindikatoren zusammen. Dazu zählen unter anderem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Neuaufträge in der Industrie, das Verbrauchervertrauen und die Baugenehmigungen.

Philly-Fed-Index legt überraschend zu
Das Geschäftsklima in der Region Philadelphia hat sich im Juni überraschend aufgehellt. Der Index der regionalen Notenbank (Philly-Fed-Index) stieg um 2,4 Punkte auf 17,8 Zähler, wie die Zentralbank schreibt. Volkswirte hatten dagegen mit einem Rückgang auf 14,0 Punkte gerechnet. Der Philly-Fed-Index misst die wirtschaftliche Aktivität in der Region Philadelphia. Ein Wert über null Punkten deutet auf eine Expansion der Wirtschaftsaktivität hin, ein Wert unter null signalisiert einen Rückgang. (awp/mc/pg)

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