Stimmung am US-Immobilienmarkt hellt sich stärker auf als erwartet

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Washington – Die Stimmung am US-Immobilienmarkt hat sich überraschend stark aufgehellt. Der NAHB-Hausmarktindex stieg im November um vier Punkte auf 58 Zähler, wie die National Association of Home Builders (NAHB) mitteilte. Damit liegt der Index nur knapp unter dem September-Wert, als er bei 59 Punkten den höchsten Stand seit November 2005 erreicht hatte. Analysten hatten für November mit 55 Punkten gerechnet.

Der NAHB-Index ist ein Stimmungsbarometer der nationalen Organisation der Wohnungsbauunternehmen. In einer monatlichen Umfrage werden die aktuelle Lage und die Erwartungen der Branche abgefragt. Werte über 50 Punkten signalisieren, dass die Mehrheit der Häuserbauer die Bedingungen positiv beurteilt.

Erzeugerpreise steigen überraschend
In den USA sind die Erzeugerpreise im Oktober überraschend gestiegen. Zum Vormonat lagen sie um 0,2 Prozent höher, teilte das US-Arbeitsministerium am Dienstag mit. Erwartet wurde hingegen wie im Vormonat ein Rückgang um 0,1 Prozent. Zum entsprechenden Vorjahresmonat legten die Preise um 1,5 Prozent zu – nach 1,6 Prozent im September. Erwartet wurde lediglich ein Anstieg von 1,3 Prozent.

Der Kernindex ohne schwankungsanfällige Lebensmittel- und Energiepreise stieg im Oktober um 0,4 Prozent. Volkswirte hatten einen Anstieg von lediglich 0,1 Prozent erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Kernrate um 1,8 Prozent. Erwartet wurde hier ein Anstieg von 1,5 Prozent. (awp/mc/pg)

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