USA: ISM-Einkaufsmanagerindex steigt auf 53,7 Zähler

Konjunktur USA

Washington – Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im März weniger als erwartet aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex sei von 53,2 Punkten im Vormonat auf 53,7 Zähler geklettert, teilte das Institute for Supply Management (ISM) mit. Damit wurde zwar der zweite Zuwachs in Folge verzeichnet. Bankvolkswirte hatten allerdings mit einem höheren Anstieg auf 54,0 Punkte gerechnet.

Im Januar war der Indikator noch stark unter Druck geraten und um 5,2 Punkte auf 51,3 Punkte gefallen. Experten machten damals auch den ungewöhnlich kalten Winter für die Entwicklung verantwortlich. Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen.

Bauausgaben steigen überraschend
Die Bauausgaben in den USA sind im Februar überraschend gestiegen. Im Monatsvergleich kletterten sie um 0,1 Prozent. Bankvolkswirte hatten mit einer Stagnation gerechnet. Allerdings wurde der Wert für den Vormonat nach unten revidiert. Im Januar waren die Bauausgaben demnach um 0,2 Prozent im Monatsvergleich gesunken und nicht wie ursprünglich gemeldet um 0,1 Prozent gestiegen. (awp/mc/pg)

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