USA: ISM-Index Dienste fällt überraschend deutlich

Konjunktur USA

Washington – Die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA hat sich im Dezember stärker eingetrübt als erwartet. Der Einkaufsmanagerindex des ISM (Institute for Supply Management) fiel um 3,1 Punkte auf 56,2 Zähler, wie das Institut am Dienstag mitteilte. Das ist der tiefste Stand seit Juni. Bankvolkswirte hatten mit einem schwächeren Rückgang auf 58,0 Punkte gerechnet.

Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen. Der Indikator signalisiert damit trotz des Rückgangs eine robuste wirtschaftliche Erholung im US-Dienstleistungssektor.

Auftragseingang Industrie fällt im November stärker als erwartet
Auch im Industriesektor fielen die Daten enttäuschend aus: Der Auftragseingang fiel im November stärker als erwartet. Die Bestellungen seien um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat gesunken, teilte das Handelsministerium am Dienstag in Washington mit. Bankvolkswirte hatten im Schnitt mit einem Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Bereits im Oktober waren die Aufträge um 0,7 Prozent gefallen. Nach Herausrechnung von Transportaufträgen fielen die Auftragseingänge um 0,6 Prozent. (awp/mc/pg)

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