USA: Verbrauchervertrauen deutlich höher als erwartet

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(Bild: Les Cunliffe - Fotolia.com)

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Washington – In den USA hat sich die Stimmung der Verbraucher im Januar deutlich stärker aufgehellt als erwartet. Der Index für das Verbrauchervertrauen sei um 9,8 Punkte auf 102,9 Punkte geklettert, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Dienstag in Washington mit.

Volkswirte hatten hingegen nur mit einem Anstieg auf 95,5 Punkte gerechnet. Zudem wurde der Vormonatswert von 92,6 auf 93,1 Punkte nach oben revidiert.

Neubauverkäufe steigen überraschend deutlich
In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser im Dezember überraschend stark gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 11,6 Prozent auf annualisiert 481 000 Häuser gestiegen, teilte das US-Handelsministerium mit. Volkswirte hatten mit einem deutlich geringeren Anstieg um 2,7 Prozent auf 450 000 gerechnet.
Zudem wurde der Novemberwert nach unten revidiert. Der annualisierte Wert lag bei 431 000 – nachdem zunächst ein Wert von 438 000 ermittelt worden war.

Hauspreise steigen weiter
Derweil hat sich der Preisanstieg am US-Immobilienmarkt fortgesetzt und dabei ein stabiles Tempo gezeigt. Im November stiegen die Hauspreise, gemessen am S&P/Case-Shiller-Index, um 4,3 Prozent zum Vorjahr. Volkswirte hatten dies erwartet. Im Vormonat hatte der Anstieg etwas stärker bei 4,5 Prozent gelegen. Im Monatsvergleich stiegen die Preise im November um 0,74 Prozent und damit etwa gleich stark wie im Vormonat.

Der Immobilienmarkt der USA war 2008 Ausgangspunkt der schwersten Finanzkrise der Nachkriegszeit. In den vergangenen Jahren hat er sich jedoch spürbar erholt. Die Hauspreise spielen eine grosse Rolle für die Konsumlaune in der grössten Volkswirtschaft der Welt. (awp/mc/pg)

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