USA: ISM-Serviceindex fällt stärker als erwartet

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(Bild: Les Cunliffe - Fotolia.com)

Washington – Die Stimmung im US-Dienstleistungssektor hat sich im November überraschend deutlich eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex fiel im Vergleich zum Vormonat um 1,5 Punkte auf 53,9 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Mittwoch in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten nur mit einem leichten Rückgang auf 55,0 Punkte gerechnet.

Auch bei den Unterindikatoren gab es deutliche Rückgänge. So trübten sich vor allem der Beschäftigungs-, Preis- und Produktionsindex merklich ein. Von der US-Notenbank dürfte vor allem die Beschäftigung stark beachtet werden. Die Frage, wann die Fed anfängt, Abstriche an ihrer ultralockeren Geldpolitik zu machen, hält die Finanzmärkte seit Monaten in Atem. Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen.

Verkauf neuer Häuser steigt im Oktober deutlich
In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser im Oktober stärker gestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat legten sie um 25,4 Prozent auf 444 000 Häuser zu, wie das US-Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 429 000 Häuser gerechnet. Im September waren die Neubauverkäufe allerdings um 6,6 Prozent auf 354 000 gesunken. Die Daten wurden wegen der vorübergehenden Schliessung der Bundesbehörden erst jetzt veröffentlicht. (awp/mc/cs)

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