Wegen Facebook: Formel 1 überdenkt Börsengang

Bernie Ecclestone
Bernie Ecclestone, abgesetzter Formel-1-Boss.

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone.

Monte Carlo – Nach dem Debakel von Facebook am Aktienmarkt will die Formel 1 ihren Börsengang womöglich verschieben. «Die Märkte sehen nicht allzu freundlich aus nach diesem kleinen Problem mit Facebook», sagte Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone in einem am Freitag gesendeten TV-Interview bei CNN. «Also denke ich, werden wir abwarten.»

Der Rechte-Inhaber CVC will einen Teil seiner Anteile an der Rennserie in Singapur an die Börse bringen und damit mehr als zwei Milliarden Euro erlösen. Das Unternehmen und ein Banken-Konsortium sind derzeit auf der Suche nach Investoren. Die Börse in Singapur hat den Plänen dem Vernehmen nach bereits zugestimmt. Ursprünglich war der Börsenstart der Formel 1 für den Sommer geplant. Experten hatten dies angesichts des Facebook-Desasters als möglicherweise verfrüht bezeichnet. Die Facebook-Aktien hatten in den Tagen nach dem Börsengang rasant an Wert verloren. (awp/mc/pg)

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