Zara-Mutter Inditex legt zu

Pablo Isla
Pablo Isla, CEO und Chairman Inditex. (Foto: Inditex)

Arteixo – Der spanische Bekleidungshändler Inditex hat im ersten Halbjahr 2018/19 (per Ende Juli) mehr verdient als im Vorjahr. Dabei war der Berichtszeitraum weiterhin von Investitionen geprägt, mit denen die Zara-Mutter im Kampf gegen Internethändler wie Amazon & Co Online- und stationären Handel komplett miteinander verknüpfen will. Das Umsatz- und Ergebniswachstum wurde hingegen vom starken Euro gebremst, wie Inditex am Mittwoch im spanischen Arteixo mitteilte.

So stieg der Umsatz um drei Prozent auf gut 12 Milliarden Euro, soviel wie noch nie in einem Halbjahr. Währungsbereinigt hätte das Wachstum bei acht Prozent gelegen. Das operative Ergebnis (Ebit) nahm um 2 Prozent auf knapp 1,8 Milliarden Euro zu, was in etwa im Rahmen der Analystenprognosen lag. Dabei machte sich hier der starke Euro besonders negativ bemerkbar, er frass den überwiegenden Teil des eigentlichen Wachstums auf. Währungsbereinigt läge das Plus bei 17 Prozent. Bei Inditex fallen die Kosten in Euro an, einen Grossteil seines Umsatzes erwirtschaftet der Konzern jedoch in anderen Währungen.

Gewinn von 1,4 Mrd Euro
Unter dem Strich verblieb ein Gewinn von 1,4 Milliarden Euro, was einem Plus von 3 Prozent entspricht. Für die zweite Jahreshälfte kündigte Inditex ein flächenbereinigtes Wachstum von vier bis sechs Prozent an, nach vier Prozent in den ersten sechs Monaten. Die Investitionsoffensive soll weiter gehen: Bis 2020 strebt Inditex unter anderem an, alle Marken weltweit auch online zu verkaufen. (awp/mc/pg)

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