Zündschloss-Defekte: GM räumt mindestens 80 Todesopfer ein

Mary Barra
GM-Chefin Mary Barra. (Foto: Mark Finkenstaedt for General Motors)

GM-Chefin Mary Barra vor einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses. (Foto: Mark Finkenstaedt for General Motors)

Detroit – Der US-Autobauer General Motors wird Angehörige von mindestens 80 Opfern entschädigen, die durch defekte Zündschlösser ums Leben gekommen sind. Das ergibt sich aus einer am Montag veröffentlichten Statistik des von GM beauftragten Anwalts Kenneth Feinberg. Die Zahl der nicht tödlich verunglückten Verletzten, für die GM Entschädigungen zahlen wird, nahm von 141 auf 148 zu.

Der grösste US-Autohersteller hat wegen der fehlerhaften Zündschlösser, die bei voller Fahrt in die «Aus»-Position springen können, Millionen von Wagen zurückrufen müssen und einen mehrere Hundert Millionen Dollar schweren Entschädigungsfonds eingerichtet. Insgesamt gingen bei dem Opel-Mutterkonzern bis zum Fristende am 31. Januar Forderungen für 4342 Todes- und Verletzungsopfer ein. 1246 Fälle werden noch geprüft. (awp/mc/ps)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.