7. Swiss Digital Finance Conference 2019

Marianne Wildi
Marianne Wildi, CEO Hypothekarbank Lenzburg. (Foto: HBL)

Das digitale Banking der Zukunft wird von drei Trends geprägt: Die Kunden vertrauen Digital-First-Plattformen mehr, sie wünschen sich personalisierte und massgeschneiderte Produkterlebnisse, und sie stossen ins Crypto-Busines vor. Diese neuen Wettbewerbsfaktoren reformieren die Finanzbranche. Die 7. Swiss Digital Finance Conference 2019, die am 23. Mai auf den Campus Zug-Rotkreuz des Departements Informatik der Hochschule Luzern stattfindet, widmet sich dem Umbruch mit spannenden Referenten.

Die Teilnehmer

  • erfahren von Keynote-Referentin Marianne Wildi, wie Digitalisierung zu Agilität und Offenheit zwingt und wie traditionelle Denkmuster aufgebrochen werden. Marianne Wildli ist seit 2010 CEO der Hypothekarbank Lenzburg. Im Rahmen firmenübergreifender Projekte arbeitete sie mit anderen Privat-, Kantonal- und Regionalbanken zusammen. Unter ihrer Leitung steht auch der Bereich Informatik, in welchem die Kernbankenlösung Finstar entwickelt, gewartet und betrieben wird.
  • erhalten Einblick in Unternehmen wie die Hypothekarbank Lenzburg, UBS, VIAC, Altoo, Daura und ihre aktuellen Fragestellungen.
  • können die Digitalisierungs-Trends in der Finanzbranche aus den Perspektiven von Banken und Fintechs betrachten.
  • erwartet eine Podiumsdiskussion zum Thema «Kommt bald die Disruption im Digital Finance aus Asien?».

Weitere Referenten sowie Themen sind:

  • Martin Meyer, Head Innovation GWM, UBS Wealth Management spricht über die Chancen des Digital Banking in Europa. Er zieht Vergleiche zu globalen Hotspots des Digital Bankings und analysiert die Situation der UBS.
  • Martin Stadler, CEO Altoo, wird einen Einblick in die Zukunft des Wealth Management geben. Seine Thesen: Die Wertschöpfungskette wird sich weiter entflechten. Was einst ein One-Stop-Shop bei einer Bank war, wird auf mehrere Dienstleister und Berater verteilt. Open Banking und innovative Technologie werden vermögenden Privatpersonen dabei helfen, das Gesamtvermögen, die bankfähigen und nicht bankfähigen Vermögenswerte zu überwachen und zu kontrollieren.
  • Markus Schwab, Programmleiter Digital Transformation bei der PostFinance, referiert wie die Digitalisierung die Bankenwelt massiv verändert, obwohl das Informationszeitalter eben erst begonnen hat. Dabei sieht er die Herausforderung nicht im Digitalen Banking – sondern im Banking in einer digitalen Welt. Banken werden zu einem digitalen Business, über 95% aller Interaktionen werden 2020 digital abgewickelt werden. Dies erfordert die Digitalisierung des Kerngeschäftes, den Ausbau an den Rändern sowie den Aufbau von zusätzlichen Geschäften.
  • Daniel Peter, CEO der VIAC, spricht über die Wichtigkeit der finanziellen Sicherheit nach der Pensionierung im aktuellen Wirtschaftsumfeld und wie die Digitalisierung in der Altersvorsorge voranschreitet. Adrian Schatzmann, Strategic Advisor, spricht über die Digitalisierungsziele, die Vorgehensweise sowie aktuelle Schwerpunkte der Schweizerischen Bankiervereinigung. Diese sind unter anderem Cloud Banking, Digital Assets und Cyber Security.
  • Peter Schnürer, CEO der Daura AG, gibt Einblicke über die neuartigen Einsatzmöglichkeiten der digitalen Aktien für KMUs, welche weit über die Kapitalbeschaffung hinausgehen.
  • Christian Katz, Executive Chairman der Swiss Crypto Exchange und ehemaliger CEO SIX Exchange, spricht über das Bedürfnis nach einer modernen, neutralen Kryptobörse in der Schweiz.
  • Nikolai Tsenov, Product Manager Data Analytics & Compliance bei Finnova, spricht über die Handhabung der Umweltkomplexität mit Hilfe Künstlicher Intelligenz der neusten Generation. Aufgebaut auf den Gesetzen der Natur und der Evolution ist «Evolutionary Learning» keine Illusion, sondern eine Realität, die sich auszahlt.

In einer Podiumsdiskussion wird die Frage «Kommt bald die Disruption im Digital Finance aus Asien?» diskutiert. Asien legt derzeit ein unvergleichliches Tempo vor – Hong Kong will sich als führender Fintech Hub etablieren, unter anderem dank der aktiven Rolle der Nationalbank zur Unterstützung der Entwicklung technologischer Innovationen. Wie sehen die Zukunftsszenarien aus? Was bedeutet das für die Banken, für die Fintechs und für den Regulator und Gesetzgeber in der Schweiz?

Zeit und Ort: Donnerstag, 23. Mai 2019, 8:30 bis 17:30 Uhr, Campus Zug-Rotkreuz, Suurstoffi 12 in 6343 Rotkreuz.

Programm und Anmeldung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.