Adveq Management AG: Global investiert, lokal bei iSource integriert.

Adveq Management AG: Global investiert, lokal bei iSource integriert.

Martin Decurtins, Leiter IT Adveq Management AG (Foto: Adveq)

Zürich – Die Finanzindustrie ist wie nur wenig andere Industrien von funktionierenden Informations-Systemen abhängig. Anspruchsvolle Anlageprodukte, das weltweite Kunden- und Beziehungsnetz und die präzisen Informationen zu Portfolioentwicklungen sind ohne moderne IT-Unterstützung undenkbar. Adveq, spezialisiert auf Fondsanlagen für Private Equity und Real Assets, verwaltet für seine Kunden mehr als fünf Milliarden USD. Die Informatikinfrastruktur hat Adveq der iSource AG anvertraut.

Beide Unternehmen sind in den letzten neun Jahren erfolgreich gewachsen und haben in dieser Zeit eine starke Partnerschaft entwickelt. Was im Jahre 2004 mit der Ausschreibung für ein Outsourcing (Backend- und Datenbankserver, 50 Benutzer, zwei Standorte in Zürich und Frankfurt) begann, hat sich nach der Erneuerung der Zusammenarbeit im Jahre 2009 und der Einbindung weiterer Standorte in New York, Peking, Hong Kong, Schanghai und London sowie dem Wachstum der Adveq auf mittlerweile knapp 100 Mitarbeitende als erfolgreiche Partnerschaft gefestigt.

iSource betreibt für Adveq eine dedizierte Plattform für das Fondsmanagement, repliziert Front- und Backend-Services auf zwei unabhängigen Plattformen und ist für das Desaster-Recovery zuständig. 2013 wurde als weiterer Schritt die Betriebssicherheit, Autonomie und Leistung der Adveq IT-Plattform nochmals bedeutend erhöht. Die Leistungen werden wiederum auf einer für Adveq dedizierten, hoch verfügbaren Umgebung bereitgestellt.

Die geschäftlichen Herausforderungen
Nach einem Strategiewechsel von einer lokal betriebenen Client-Server Umgebung zu einem Outsourcing zu iSource im Jahr 2005 und einer erneuten Ausschreibung des gesamten IT-Portfolios im Jahre 2009 mit dem neuerlichen Zuschlag an iSource stand im Jahr 2013 eine weitere Weichenstellung an: Teile der Hard- und Software-Umgebung sollten modernisiert und höhere Leistungs- und Verfügbarkeitsansprüche erfüllt werden. Die weltweite Tätigkeit der Adveq erfordert aktuelle Lösungen für höchste Verfügbarkeit (HA) und Desaster Recovery (DR). Zusätzlich musste Adveq die weltweit wachsenden Regulierungs- Anforderungen schnell umsetzen und in die Unternehmensprozesse einbinden.

In all den Jahren stiegen die technischen, organisatorischen und finanziellen Anforderungen und bedingten immer wieder innovative Lösungen in allen drei Bereichen. Ziele und Erwartungen Unabhängig von vergangenen Erfahrungen oder Beziehungen beurteilt Adveq alle fünf Jahre ihre strategische Ausrichtung, die künftigen Möglichkeiten sowie die technischen Perspektiven neu. Auch von kleineren Anbietern erwartet Adveq dabei einen Service rund um die Uhr, um die verschiedenen Zeitzonen ihrer globalen Geschäftstätigkeit abzudecken. Neben den Projektkosten sind bei der Beurteilung eines Angebotes für Adveq vor allem die Betriebskosten von essentieller Bedeutung. Die Technologie muss vom Anbieter nicht nur verkauft, sondern im operativen Betrieb auch zielführend und effizient eingesetzt werden.

„Obschon ich natürlich daran interessiert bin, die neueste Technologie einzusetzen, ist es genau so wichtig, dass der Provider diese Technologie auch im operativen Betrieb beherrscht.“ Martin Decurtins, Leiter IT Adveq Management AG

Die globale Tätigkeit von Adveq lässt für Tests neuer Funktionen oder die Einführung neuer Systemkomponenten nur sehr kleine Zeitfenster für geplante Wartungsarbeiten an der produktiven Plattform zu. Selbst in einem Desaster-Fall muss der Datenverlust minimal sein. Erwartungen, die nur mit einer hoch verfügbaren und Desaster-fähigen Plattform und besonderen organisatorischen Massnahmen erfüllt werden können. (iSource/mc/hfu)

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