AGILITA-Fallstudie Digi Sens Switzerland AG – Präzise zum Erfolg mit neuem ERP

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DIGI SENS ist weltweit tätig mit Fertigungsstäten in der Schweiz, der Slowakei und einem Vertriebsstandort in China. (Foto: zvg)

Manchmal kommt es auf jedes Milligramm an – deshalb ist genaues Wägen in vielen Bereichen ein wichtiger Aspekt. Die DIGI SENS Swizerland AG in Murten ist eine Spezialistin, wenn es um dynamisches Verwiegen auf und am Fahrzeug, die digitale Lastmessung in Aufzügen oder die effiziente Bestandeskontrolle durch präzises Wiegen in der Logistik geht. Damit auch hinter den Kulissen alles aufgeht, sorgt im Unternehmen ein modernes ERP für passgenaue Abläufe.

Wir stehen vielleicht einmal die Woche auf die Waage, um herauszufinden, ob die Diät oder die feine Torte vom Wochenende eine Wirkung gezeigt haben. In der Wirtschaft hingegen wird in vielen Bereichen ständig gewogen, unter Umständen nonstop. Da kommt es auf absolute Genauigkeit an.

Wenn es um digitales Wägen geht, fällt schon bald der Name des Murtener Unternehmens DIGI SENS, welches sich seit mehr als 25 Jahren auf Produkte für die digitale Verwiegung in unterschiedlichen Anwendungen spezialisiert hat und zum Marktführer avanciert ist. Das Unternehmen ist weltweit tätig mit Fertigungsstäten in der Schweiz, der Slowakei und einem Vertriebsstandort in China.

Egal ob für die dynamische Verwiegung auf Müllwagen, die Lagerbestandsmessung für die automatische Beschaffung mit i.cupboard und e-nventory oder die Gewichtserfassung in Aufzügen – der einmalige Schwingsaiten-Sensor von DIGI SENS («die schwingende Saite») ermittelt schnell und genau das Gewicht. Er ist beispielsweise so präzise, dass jede Schraube im Lager gewogen wird und der Bestand immer ganz genau angezeigt werden kann. Und das im Stand oder in der Bewegung, ob im Lager, auf dem Lastwagen oder im Lift.

Ersatz für veraltetes ERP
Um diese Präzision auch im Hintergrund zu gewährleisten, musste das in die Jahre gekommene ERP-System durch eine moderne und effiziente IT-Lösung abgelöst werden. Diese sollte cloudbasiert sein, die Digitalisierung der diversen Business-Prozesse ermöglichen und auch effizient unterstützen.

Auf der Suche nach einem Implementierungspartner wurden die Verantwortlichen von Businesskontakten auf den auf SAP-Lösungen spezialisierten Anbieter AGILITA in Wallisellen aufmerksam gemacht. Mittels eines detaillierten Lastenheftes wurde das passende Lösung ermittelt, welche die meisten Anforderungen von DIGI SENS erfüllen würde. Besonderes Augenmerk wurde dabei auch auf die Cloudfähigkeit sowie eine kurze Einführungszeit gelegt.

Der Entscheid fiel im Frühjahr 2021, das Go-live war vorgesehen auf den 1. Januar 2022. Der Zeitplan war ambitiös, aber durchaus realistisch. Dank der internen Motivation im Unternehmen für einen Wechsel und wegen des guten Teamworks bei DIGI SENS, konnte der Zeitplan eingehalten werden. Es wurden dafür Key User und Prozessverantwortliche definiert, die das Projekt vorantrieben.

Implementiert wurde eine vollständige ERP-Lösung auf Basis von SAP, ergänzend sind Anbindungen zu E-nventory und PDM als Zusatzfunktionen zurzeit in der Realisierungsphase. Die grösste Herausforderung ist jeweils, die vorhandenen Prozesse zu standardisieren und auf die «Best Practice» von SAP zu bringen. Dafür müssen immer die bestehenden Abläufe hinterfragt und grundlegend überdacht werden, was bei den Kunden die Bereitschaft zur Veränderung voraussetzt – diese war bei DIGI SENS auf jeden Fall gegeben.

Bei der Einführung des neuen Systems bestand ein grosser Trainingsbedarf, da einige Schwierigkeiten erst im Prozess auftauchten – diese konnten vorher nicht identifiziert werden. Wegen der Pandemie wurde in erster Linie auf Online-Training gesetzt, was aber später durch Schulungen vor Ort ergänzt werden konnte.

Weil das System erst seit kurzer Zeit operativ ist, kann Pascal Zwahlen, Chief Supply Chain Officer bei DIGI SENS, noch keine konkrete Auskunft geben, wie gross der Nutzen des neuen Systems ist. Dieser zeigt sich immer erst nach längerer Zeit und lässt sich eher schwierig messen.

«Wir stehen erst am Anfang der Lernkurve und müssen unsere Dashboards neu definieren» meint er. «Aber das System bringt uns in die richtige Richtung, auch wenn es noch einige Anpassungen (auch im Prozessdenken) und Schulungen braucht.» Der Support von AGILITA empfand er als gut und ergänzt: «Die Abwicklung war positiv und für mich sehr spannend.» (AGILITA/mc)

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