Apple nach iPhone-Engpässen mit Rückgang im Weihnachtsquartal

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Apple-CEO Tim Cook. (Foto: Apple)

Cupertino – Apple hat das vergangene Weihnachtsgeschäft mit einem ungewohnten, deutlichen Rückgang bei Umsatz und Gewinn abgeschlossen. Auslöser war vor allem der Rückgang der iPhone-Erlöse, die im Jahresvergleich um gut acht Prozent auf rund 65,8 Milliarden Dollar fielen.

Der iPhone-Konzern ist im Weihnachtsquartal normalerweise eine Gelddruckmaschine – doch diesmal gab es ein Problem ausgerechnet bei seinem wichtigsten Produkt. Corona-Lockdowns in chinesischen Fabriken sorgten für Engpässe beim lukrativen iPhone 14 Pro im November und Dezember. Die iPhone-Erlöse fielen um gut acht Prozent und zogen den Konzernumsatz mit runter. Dabei zeigte sich Konzernchef Tim Cook überzeugt, dass ohne die Knappheit das iPhone-Geschäft auch in einem insgesamt schwachen Smartphone-Markt zugelegt hätte.

Statt der sonst üblichen Rekordzahlen gab es nun einen Umsatzrückgang von gut fünf Prozent auf 117,2 Milliarden Dollar. Unterm Strich blieb ein Quartalsgewinn von knapp 30 Milliarden Dollar – 4,6 Milliarden Dollar weniger als ein Jahr zuvor. Die Aktie gab im nachbörslichen Handel am Donnerstag um mehr als drei Prozent nach. Im laufenden Quartal sieht Apple den Umsatz durch die schwache Wirtschaft und ungünstige Wechselkurse unter Druck.

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