Cisco enttäuscht mit Gewinnprognose

Cisco enttäuscht mit Gewinnprognose
Cisco-CEO Chuck Robbins.

San Jose – Der Netzwerk-Spezialist Cisco bezahlt sein erwartetes Umsatzwachstum zum Unwillen von Anlegern mit höheren Kosten. Unternehmen investieren offenbar wieder verstärkt in ihre Netzwerke, so rechnet das Unternehmen im vierten Geschäftsquartal mit einem Erlösanstieg von sechs bis acht Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dies würde 12,9 bis 13,1 Milliarden US-Dollar entsprechen. Analysten hatten bisher nur mit 12,8 Milliarden Dollar gerechnet.

Allerdings muss Cisco, um diesen steigenden Bedarf zu decken, mehr Geld für Komponenten in die Hand nehmen. Der bereinigte Gewinn je Aktie werde sich voraussichtlich auf 81 bis 83 US-Cent belaufen, teilte das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss in San Jose mit. Experten hatten hier bisher mit 85 Cent gerechnet. Insbesondere bei Halbleitern stehen die Lieferketten unter Druck, was zu Preissteigerungen führen kann. Darunter leiden auch andere Branchen wie die Autobauer.

Im dritten Geschäftsquartal hatte Cisco den Umsatz um 7 Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar gesteigert. Der Gewinn legte unter dem Strich um 3 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar zu.

Anleger zeigten sich insgesamt enttäuscht. Im nachbörslichen Handel sackten Cisco-Aktien um sechseinhalb Prozent ab. (awp/mc/ps)

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