Computer-Hersteller profitieren von Trend zu Home Office

Enrique Lores
Enrique Lores, CEO HP.

Bangalore – Die Computerhersteller Hewlett Packard (HP) und Dell schlagen sich in der Corona-Krise dank eines hohen Bedarfs an PCs, Notebooks und Tablets besser als erwartet. HP meldet einen Rekord bei den Auslieferungen im vierten Geschäftsquartal.

Zwar fiel der Umsatz um ein Prozent auf knapp 15,3 Milliarden Dollar, wie der Konzern mitteilte. Allerdings hatten Experten mit einem Rückgang auf 14,7 Milliarden gerechnet. Die Dividende werde zudem um zehn Prozent erhöht, hiess es weiter. Für das laufende erste Quartal sagte HP einen Gewinn je Aktie zwischen 64 und 70 Cent voraus. Experten gehen derzeit lediglich von 54 Cent je Titel aus.

Dell-Vorstand Jeff Clarke verkündete nach Vorlage der Zahlen für das dritte Quartal: „Wir sind auf eine beispiellose Nachfrage nach Anwendungen für Heimarbeit gestossen. Der Betriebsgewinn stieg im Jahresvergleich um rund 35 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Vor allem die PC-Sparte verzeichnete deutliche Zuwächse – hier nahmen die Erlöse im Privatkundengeschäft um 14 Prozent und die Verkäufe an Geschäftskunden um 5 Prozent zu. Deutlich schlechter lief es indes bei Servern und Netzwerkgeräten. Insgesamt schaffte Dell ein dreiprozentiges Umsatzplus auf 23,5 Milliarden Dollar. Damit wurden die Prognosen übertroffen, was die Aktie nachbörslich zunächst steigen liess. Seit Jahresbeginn hat der Kurs um 37 Prozent zugelegt. (awp/mc/pg)

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