Crealogix schreibt wegen Transformation zum SaaS-Anbieter Betriebsverlust

Oliver Weber
Crealogix-CEO Oliver Weber. (Foto: zvg)

Zürich – Der Software- und IT-Dienstleister Crealogix hat im ersten Halbjahr seines Geschäftsjahres wegen der Umstellung zum Software-as-a-Service-Anbieter (SaaS) einen betrieblichen Verlust verbucht. Das Unternehmen will aber weiterhin an seiner Strategie festhalten.

Der Umsatz sank laut den provisorischen Geschäftszahlen um 13,7 Prozent auf 45,4 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Anteil der wiederkehrenden Umsätze stieg auf 56 Prozent von 50 Prozent im Vorjahr. Die Umsätze mit dem SaaS/Hosting erreichten 32 Prozent vom Gesamtumsatz.

Aufgrund der starken Reisebeschränkungen sei die Neukundengewinnung in allen Regionen erschwert gewesen. Dies habe die Wachstumsziele für das Unternehmen gedämpft, heisst es weiter.

Beim Betriebsgewinn (EBITDA) verbuchte das Unternehmen einen Verlust von 3,8 Millionen Franken. Im Vorjahr lag dieser noch mit 1,2 Millionen Franken im Plus. Vor allem hohe Investitionen in die Produktpalette hätten die Profitabilität belastet. Gleichzeitig hätten dadurch aber neue Produkte und Lösungen bei Kunden in Produktion gehen können.

Für das zweite Halbjahr erwartet Crealogix wieder einen höheren Umsatz und eine bessere Profitabilität als im ersten Semester. Mittelfristig strebt das Unternehmen durch den Wandel zum Saas-Anbieter eine EBITDA-Marge im zweistelligen Bereich an. Das vollständige Halbjahresergebnis 2021/2022 will das Unternehmen am 15. März veröffentlichen. (awp/mc/ps)

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