Cybercrime-Boom: Wie sich IT-Firmen finanziell absichern können

Cybercrime-Boom: Wie sich IT-Firmen finanziell absichern können
(Bild: swissICT/esurance)

Cybercrime wird immer lukrativer und entsprechend häufiger. Während der Corona-Zeit hat sich nun zusätzlich ein Zustand ergeben, der für Hacker und Co. besonders attraktive Bedingungen schafft. Wir erklären, woran das liegt und wie Sie Ihre IT-Firma absichern können.

Während Menschen zunehmend am Coronavirus erkrankten, steckten sich Computer zunehmend mit Malware an. Das Cybersecurity-Unternehmen CYE hat seit Februar ein fünfmal höheres Vorkommen von Cybercrime verzeichnet, besonders in Europa. Auch die internationale Polizeiorganisation Interpol warnt: Sie hat für den Zeitraum von Januar bis April 2020 „etwa 907’000 Spam-Nachrichten, 737 Vorfälle im Zusammenhang mit Malware und 48’000 bösartige URLs“ registriert, die ihr zufolge alle mit Covid-19 in einem Zusammenhang stehen.

Ein Hauptgrund für diesen Anstieg: Viele Firmen und Behörden sind auf Home Office umgestiegen. Die privaten Geräte und die Remote-Zugriffe auf IT-Systeme würden seither ausgenutzt, um Daten zu kopieren, Profit zu erzielen und anderweitig Chaos zu verursachen. Was bedeutet das?

Prävention und Absicherung sind gefragt
Bezüglich Präventationsmassnahmen sind IT-Unternehmen die Experten. Man kann davon ausgehen, dass sie Schulungen der Mitarbeitenden zu Phishing und Sicherheitsrichtlinien, verschlüsselte Verbindungsverfahren, Multifaktorauthentifizierung, verbesserte Firewall-Protokollierung, erhöhte Sicherheit für Clouds oder das Blacklisting irrelevanter Länder und weitere Massnahmen implementiert haben. Doch die Hacker nehmen diese Challenge an und suchen immer neue Sicherheitslücken.

Es bleiben somit unberechenbare Risiken. Cyberschäden können schnell hohe Datenwiederherstellungskosten, Haftpflicht- und Erpressungsforderungen oder andere finanzielle Schäden mit sich bringen. Hier gilt: Besser kalkulierbare Investitionen tätigen als unkalkulierbare Risiken eingehen.

Ruhiger schlafen mit einer Cyberversicherung
Grundsätzlich deckt eine gute Cyberversicherung alle wesentlichen direkten Vermögenseinbussen, die auf ein Cyber-Schadensereignis zurückzuführen sind. Dies kann sogar Erpressungszahlungen und Massnahmen zur Minderung von Reputationsschäden beinhalten. Je nach Angebot ist der Schutz auch gewährleistet, wenn die Schäden auf Störungen der Netzwerksicherheit, menschliches Versagen oder Programmierfehler zurückzuführen sind.

Wenn Sie eine Cyberversicherung und eine IT-Haftpflichtversicherung klug kombinieren, sind Sie nicht nur bei Haftpflichtforderungen, sondern auch bei Eigenschäden abgesichert und profitieren zudem von Unterstützung im Schadenfall. Sie haben eine Hotline zur Verfügung und werden von Ihrem Versicherer beraten, wie Sie z.B. bei einer Erpressung oder einer Hackerattacke vorgehen sollen.

Wie bekommen IT-Firmen eine Cyberversicherung?
Die hohe Dynamik, die Häufigkeit der Fälle und die hohen Schäden in der IT-Branche mahnen viele Versicherungen zur Vorsicht. So kommt es, dass viele Versicherer in IT-Unternehmen ein zu hohes Risiko sehen, was Cyberangriffe anbelangt, und dieser Branche ungern Schutz gewähren. Ein Broker mit IT-Branchenkenntnis kann Ihnen dabei helfen, eine für Sie passende Versicherungslösung zu finden.

Wenn Ihr Broker nicht nur die Versicherungswelt, sondern auch Ihre Branche gut kennt, kann er typische Lücken im Versicherungsschutz vermeiden, die bei Unternehmen wie Ihrem nicht selten vorkommen. Er kennt z.B. die Eigenheiten des Betriebs und der Nutzung einer Cloud, die versicherungstechnisch relevant sind, ist mit den Dynamiken und Risiken von IT-Projekten vertraut und weiss, wie er mit den Gesellschaften verhandeln muss, damit Ihnen auch als IT-Firma Cyberschutz gewährt wird, dieser auch wirklich passt und nicht mehr kostet als nötig.

Die Kompetenz für die Reduktion von Cyber-Risiken liegt letztlich bei Ihnen als IT-Experte. Ein Versicherungsbroker kann jedoch dafür sorgen, dass das Restrisiko über eine Versicherung so gut wie möglich abgesichert werden kann.

Fazit: Was Sie jetzt tun sollten
Interpol hält einen weiteren Anstieg der kriminellen Cyberaktivitäten in naher Zukunft für sehr wahrscheinlich. Daher ist jetzt eine gute Zeit, um darüber nachzudenken, ob sich eine Cyberversicherung für Ihre Firma lohnt: Sie bringt Ihnen wertvollen Schutz für Ihre Kunden und Ihr Unternehmen und sorgt dafür, dass Sie im Schadenfall nicht allein sind.

Die Palette von Cyberversicherungen ist gross, die Breite und Tiefe der Deckungen sind sehr verschieden. Nehmen Sie daher am besten Kontakt auf mit einem Versicherungsexperten, der Ihre Risiken einschätzen und Ihnen die passenden Lösungen aufzeigen kann. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Firma viel Erfolg! (swissICT/mc/ps)

Disclaimer: Gemeinsam mit dem digitalen Versicherungsbroker esurance und dem Label swiss made software bietet swissICT seit April 2020 branchenspezifische und kostengünstige Versicherungslösungen an. Alle Informationen rund um dieses Angebot finden Sie unter www.swissict.ch/esurance

Weitere Infos zum Angebot von esurance:
esurance prüft die Angebote mehrerer Versicherungsanbieter im Hinblick auf Preis-Leistungsverhältnis und findet so das optimale Angebot im Markt. swissICT attestiert esurance eine hohe Kompetenz in der IT-Branche und empfiehlt das Unternehmen als Partner bei Versicherungsfragen.

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